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Q&A mit unserem Vorstand Teil 1

Wer ist eigentlich unser…

 

 

Burkhard (Vorsitz)

Was ist Deine Aufgabe im Vorstand und seit wann bist du dabei?
Als erstes kann ich sagen, dass ich einfach Teil eines großartigen Vorstandsteams bin. Wenn man es ganz genau nimmt, habe ich eine eher schlichte Aufgabe. Ich wurde Anfang 2020 als Sprecher des Vorstandsteams gewählt und kümmere mich darum, alles was an wichtigen Aufgaben und Entscheidungen im Team geleistet wird, etwas zusammenzuhalten und zu moderieren. Es gibt soviel Ideen und Energie bei uns, dass es für die Impulse die unser Vorstand entfaltet keinerlei Anschub braucht.
Natürlich kümmere ich mich um die Kommunikation zum Gesamtvorstand des JEB und muss immer diese Ansagen zu Euch machen, die irgendwie immer nur mit Corona zu tun haben. Das ist leider die derzeitige Begrenzung unter der wir stehen und die auch insbesondere meine Arbeit schwer macht, weil wir natürlich nur sehr eingeschränkt Vereinsarbeit machen können.
Es ist nicht meine erste Vorstandsmitwirkung. Von 2013-2017 habe ich noch in einem 3er-Team begonnen und war u.a. für die Saalkonzertorganisation und die Probenwochenenden verantwortlich. Ich versuche in meiner jetzigen Aufgabe auch mit diesen Erfahrungen das gesamte Team zu unterstützen.
Was am JEB magst du besonders, dass du dich engagieren wolltest?
Wenn man was bewegen will, kann man nicht an der Seitenlinie stehen. Das ist eigentlich schon immer etwas gewesen, was ich für mich als eine Leitlinie im Leben festgemacht habe. Man muss ins Getümmel rein und das besonders bei Dingen, die man sehr gern macht, an denen einem etwas liegt, die nah am Herzen sind. Das trifft natürlich auf unser Orchester zu. Hier kam ich 2012 an, hier wurde ich von Anfang an angenommen, hier wollte und will ich bleiben. Zur Vorstandsarbeit bin ich gekommen, weil Not am Mann/Frau/Divers war. 2013 ist plötzlich ein Vorstandsmitglied ausgefallen und die Probenwochenendeorganisation drohte zu scheitern. Ich bin einfach eingesprungen und habe ausgeholfen damit es weiterging und habe dann die Aufgaben einfach fortgeführt und bin dafür dann auch gewählt worden.
Ein wenig ähnelte die Situation Anfang 2020 der in 2013. Auch hier gab es die Situation, dass ein sehr großer Teil des amtierenden Vorstandes nicht weitermachen konnte und es bot sich die Gelegenheit, nochmal dabei sein zu können. Diesmal wusste ich aber von Anfang an, dass es ein ganzes Team gibt, das Lust auf das Getümmel hatte. Da musste ich dann nicht lange überlegen – einfach rein da.
Und was gibt es denn Besseres zu tun, als sich um ein Spitzenblasorchester, sorry Konzertorchester und Band, zu kümmern, an dem so viele Menschen Freude haben und unter denen so viele Freunde , sogar die besten Freunde von mir sind.
Zu guter Letzt habe ich meinem Dirigenten versprochen, den ich nun schon so lange kenne, schon aus seiner Dirigentenzeit bei der ZKB, dass ich ihn zu jeder Zeit unterstütze, wenn er mich braucht, damit wir zusammen seine Ideen und seine musikalischen Projekte umsetzen können.
Das reicht fürs erste, um im Getümmel dabei zu sein.
Was ist deine Vision, was sind deine Ziele für den Verein?
Mit Visionen bin ich immer vorsichtig – aber ich fände es toll, wenn wir aus dem JEB einen Botschafter für großartiges Engagement im Bereich der Laienmusik machen können, etwas, dass man mit Berlin verbindet. Ich freue mich über jedes neue und vor allem auch junge Mitglied, was zu uns kommt und bleibt, weil wir so ein großartiges Ensemble sind, das in der Lage ist, jeden zu integrieren und für die meisten eine musikalische und menschliche Heimat entstehen läßt. Auch wenn wir Junges Ensemble Berlin heissen – hier soll ein Ort sein, wo die Grenzen zwischen Jung und Alt keine allzu große Rolle spielen und wir statt dessen diese Mischung als etwas sehr Wertvolles begreifen und für uns positiv ausnutzen. Ich denke, damit kann man erreichen, dass alle irgendwie jung bleiben, ein Junges Ensemble eben. Dazu möchte ich beitragen.

Meike (Vertretung Vorsitz)

Was ist Deine Aufgabe im Vorstand und seit wann bist du dabei?
Ich gehöre seit Januar 2020 zu diesem großartigen Vorstands-Team. Ich bin die Vertretung von Burkhard als Vorstandsvorsitzenden und kümmere mich insbesondere um die Organisation von unseren Probenfahrten. Ansonsten übernehme ich natürlich auch Aufgaben, die zwischendrin so anfallen.
Was am JEB magst du besonders, dass du dich engagieren wolltest?
Nachdem ich nach Potsdam gezogen bin, ließ ich mein Heimatorchester in Grimmen hinter mir. Tom nahm mich mit zur Probe, ich lernte das JEB kennen und bin nun ein Teil dieser Gemeinschaft geworden. Im JEB fühlte ich mich von Anfang an willkommen und geschätzt. Ich mag es, voller Freude und Tatendrang zusammen mit euch zu musizieren und wunderbare Klänge zu produzieren. Trotzdem, dass wir alle keine Profimusiker sind, liefern wir eine echt gute Qualität und darauf kann man sehr gut aufbauen.
Was ist deine Vision, was sind deine Ziele für den Verein?
Für den Verein wünsche ich mir, dass wir noch viele weitere Konzertsäle in und um Berlin füllen werden und nie die Freude, aber gleichzeitig auch die Professionalität beim Musizieren verlieren. Es wäre schön, wenn dabei jeder Mitspieler auf seine Kosten kommt und wir unser Repertoire an unterschiedlichen Stilen beibehalten.

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