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Drei-Berge-Tour: Ein Hundeleben!

Meine zweibeinige Mitbewohnerin geht doch immer in diesen Verein (JEB nennen die sich) und dort versuchen sie mit Instrumenten unseren schönen Gesang nachzuahmen. Letzten Samstag jedoch schleppte sie mich mit zu eben jenem Rudel in den Grunewald, ich würde gebraucht. Keiner hatte Instrumente dabei. Mir schwahnte Arges. Sie wollten wandern!

 

Zunächst lief es ja ganz gut, das Rudel blieb gut zusammen. Es war nur anfangs etwas schwierig ihnen klar zu machen, was der richtige Weg ist, aber schon bald hatten sie das Kartenlesen verstanden. Doch dann, oje, wollten sie auf den Drachenberg. Ich dachte mir nichts Böses und lief voraus wie immer. Doch als ich oben war, fehlte von den Zweibeinern jede Spur. Ich also wieder runter, schnappte mir meine Assistentin und wir versuchten von hinten Dampf zu machen. Das half auch nichts, Zweibeiner sind einfach zu schwach. Na die Wanderung konnte ja noch lang werden.

 

 

Auf den Teufelsberg ging es dann besser, doch im Ökowerk am Teufelssee musste ich ihnen eine Pause gönnen. Und jetzt stellt euch vor, da schufte ich schon den ganzen Tag und lege mein bestes Alphatier-Wissen an den Tag, da zwingt meine Zweibeinerin dort jemand, mich an die Leine zu nehmen. Hallo? 

Doch es kommt noch schlimmer. Nach dem Essen liefen die Zweibeiner weiter und gelangten irgendwann an den Wannsee und was machen sie? Sie liefen auf einen Steg. Mit Wasser drumrum. Ihr wisst schon, Wasser!! Wie sollte ich die denn hier zusammenhalten, niemals gehe ich ins Wasser. Und dann setzten sie sich auch noch alle schwarz-gelbe Masken auf. Und jetzt? Sie waren auf dem Wasser und alle sahen gleich aus. Okay, sollten sie doch machen wie sie wollen, ich war raus. Sollte doch jemand anderes Rudelchef werden.

Meine Assistentin und ich liefen also schon mal zum Grunewaldturm und legten uns in die Sonne. Das Rudel war tatsächlich zerbrochen. Zweibeiner für Zweibeiner kamen sie irgendwann an und zerstreuten sich alsbald in alle Himmelsrichtungen. Ich hörte noch Worte wie “keine Alkoholausschanklizenz”, aber da war ich auch schon im Kofferraum eingeschlafen. Was für ein Tag!

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