Programm
So, 12. Juni 2005, Kammermusiksaal der Philharmonie
Felix Mendelssohn Bartholdy | Ouvertüre zu Ruy Blas |
Peter Tschaikowsky | Violinkonzert |
Robert Schumann | Sinfonie Nr. 4 |
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Einführung
„Originell und wirkungsvoll“ oder „barbarisch-fürchterlich“ ?
Kaum ein großes Werk der klassischen Konzertliteratur ist so widersprüchlich von der Musikkritik aufgenommen worden wie Tschaikowskys Violinkonzert. Von „originell und wirkungsvoll“ bis „barbarisch-fürchterlich“ reichten die Kritiken der Uraufführung im Jahre 1881. Der gefürchtete Kritiker Hanslick ging gar so weit zu schreiben, dass „Tschaikowskys Violinkonzert uns zum ersten Mal auf die schauerliche Idee bringt, ob es nicht auch Musikstücke geben könnte, die man stinken hört.“
Der Geschmack hat sich gründlich verändert. Heute gehört es zu den beliebtesten und am häufigsten gespielten Violinkonzerten überhaupt – doch urteilen Sie selbst: das Sinfonieorchester des Jungen Ensemble Berlin e.V. unter der Leitung von Michael Riedel lädt zu einem Konzert in den Kammermusiksaal der Philharmonie Berlin.
Am Sonntag, den 12.Juni 2005 um 20 Uhr wird der junge Geiger Andreas Buschatz, stellvertretender Konzertmeister beim Deutschen Sinfonie Orchester und ab der nächsten Spielzeit Berliner Philharmoniker, das Violinkonzert Tschaikowskys Ihrem Urteil überlassen. Außerdem auf dem Programm: die „Ruy Blas“-Ouvertüre von Mendelssohn Bartholdy sowie die grandiose 4.Sinfonie von Robert Schumann.
