Junges Ensemble Berlin | Sinfonieorchester

Nächstes Konzert: 16.01.2011, Konzerthaus am Gendarmenmarkt, Berlin, 20 Uhr

Konzert im großen Saal der Philharmonie Berlin, Februar 2009

Über das Orchester

Spielfreude, Leidenschaft und Interpretationen abseits der Routine, das sind die Ziele, denen sich die ca. 80 Musiker des Sinfonieorchesters des JEB verbunden fühlen. Einmal wöchentlich treffen sich die Schüler, Studenten und jungen Berufstätigen, um in disziplinierter Probenarbeit sinfonische Konzertprogramme einzustudieren, die dann in der Berliner Philharmonie oder im Konzerthaus Berlin einem meist jugendlichen Publikum vorgetragen werden. Aber auch die Teilnahme an Opern- und Operettenprojekten, sowie die Zusammenarbeit mit Chören sind regelmäßiger Bestandteil des gemeinsamen Musizierens.

So feierte das Junge Ensemble Berlin, dem außerdem noch ein Chor und ein sinfonisches Blasorchester angehören, 2008 in zwei Festkonzerten mit Haydns „Schöpfung“ sein fünfzigjähriges Bestehen. Teile daraus wurden später auch mit dem Philharmonischen Chor Berlin und der Sopranistin Turid Karlsen aufgeführt. In Kooperation mit dem JEB-Chor und dem Cantus Domus wurden außerdem Mendelssohns „42.Psalm“ (mit der Solistin Annette Dasch) und der „Elias“, Brahms „Schicksalslied“ und „Ein Deutsches Requiem“, sowie das „Requiem für Mignon“ von Schumann aufgeführt. Bei einem Austauschprojekt mit dem Oratorienchor der Robert-Schumann-Musikhochschule Düsseldorf erklang Mendelssohns „Die erste Walpurgisnacht“ u.a. im Essener Zollverein. Eine europäische Uraufführung von Steven Sametz´ „Carmina Amoris“ wurde mit dem Lehigh-University-Choir aus Philadelphia, USA realisiert.

Auf dem Gebiet der Oper und Operette bestand in den vergangenen Jahren eine enge Zusammenarbeit mit der Regisseurin Cordula Däuper und dem Studiengang „Oper“ und „Opernregie“ der Hochschule für Musik Hanns Eisler. Dabei gelangten in anspruchsvollen Inszenierungen u.a. Mozarts „Schauspieldirektor“, Suppés „Die schöne Galathee“, Menottis „The Telephone“, sowie Poulencs „La voix humaine“ und „Die Brüste des Tiresias“, letztere in der Berliner Erstaufführung, auf die Bühne.

Aus dem klassisch-romantischen Repertoire wurden u.a. Beethovens 3. und 5. Sinfonie, sowie seine Musik zu Goethes Trauerspiel „Egmont“ in einer halbszenischen Darbietung, Brahms 1. und 2., Schumanns 4., Dvoraks 8. Sinfonie, Berlioz’ „Symphonie fantastique“, die Violinkonzerte von Brahms und Tschaikowsky mit Andreas Buschatz (Berliner Philharmoniker) sowie das Klavierkonzert von Schumann aufgeführt. Für das 20.Jahrhundert lagen Schwerpunkte auf den Werken von Schostakowitsch (Cello- und Klavierkonzerte, 9.Sinfonie) und Strawinsky („Pulcinella-Suite“, „Feuervogel“). Der Musik Gustav Mahlers näherte sich das Orchester im vergangenen Jahr mit einer Interpretation der „Lieder eines fahrenden Gesellen“ mit dem Bariton Sebastian Noack.

Die große Reisefreude des Orchesters fand in einer Musikpartnerschaft mit dem schwedischen Universitätsorchester Akademiska Kapellets Symfoniorkester aus Lund ihren Ausdruck. So erklang in Schweden u.a. Tschaikowskys „Pathétique“ und gemeinsam wurde Sibelius´ „Finlandia“ einstudiert. Weitere Konzertreisen führten das Orchester aber auch schon bis nach Italien, Frankreich, Dänemark, in die Schweiz und die USA.

Musikalische Leitung

Seit 1997 ist Michael Riedel musikalischer Leiter des Sinfonieorchesters, unterstützt von erfahrenen Musikabsolventen und Musikstudenten an den Stimmführerpositionen.

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Fragen zur Homepage?

Bitte richten Sie Ihre Fragen zur Homepage des Sinfonieorchesters an:

moench(at)junges-ensemble-berlin.de

 

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